Net News Express

Sonntag, 12. März 2017

Vault 7 und mehr! - Update!




Bildquelle: Wikileaks

Klar ist es ärgerlich für CIA und Co. das es Wikileaks gelungen ist Teile ihres Werkzeugkastens zu veröffentlichen, doch die Besorgnis der "betroffenen" CIA konzentriert sich meiner Meinung nach auf die undichte Stelle! Irgendjemand aus dem Inneren des Systems hat (genau wie damals Snowden) wohl "gesungen". Aber nun mal zurück auf Anfang.

Am Dienstag den 7. März stellt Wikileaks 8167 bearbeitete Dokumente aus dem Hochsicherheitsnetzwerk des CIA auf seine Seite. In diesen sogenannten "Vault7 files" werden die beindruckenden elektronischen Spionagefähigkeiten der CIA dargestellt. Eine Unzahl von Hacker-Tools und ihre Anwendungsmöglichkeiten werden beschrieben. Als dies geschah redeten bereits sämtliche Sicherheits-Fuzzis vom informationstechnischen Supergau. Claus Kleber und andere "Journalisten" taten in ihren Berichten auf "voll neutral", zwischen den Zeilen jedoch konnte man an der Wortwahl der Journaille einiges erkennen. Wer zum Beispiel die Formulierung "an den Pranger gestellt" in Verbindung mit einer Tat oder Aussage benutzt, impliziert eindeutig die Ungerechtigkeit des Anprangernden und stellt den Angeprangerten klar als Opfer dar! So geschehen im Heute Journal des ZDF. O-Ton Claus Kleber.....:

"...da wird ein wichtiger Teil der Spionagetechnik der USA ins Netz und damit an den Pranger gestellt!"

Ich wusste übrigens noch gar nicht dass das Internet gleichzusetzen ist mit einem mittelalterlichen Folterinstrument der damaligen "Rechtsprechung"?! Es folgt die Definition des Prangers laut Wikipedia:

"Der Pranger, Schandpfahl oder Kaak war ein Strafwerkzeug in Form einer Säule, eines Holzpfostens oder einer Plattform, an denen ein Bestrafter gefesselt und öffentlich vorgeführt wurde. Zunächst Folter-Werkzeug und Stätte der Prügelstrafe (Stäupen), erlangten Pranger ab dem 13. Jahrhundert weite Verbreitung zur Vollstreckung von Ehrenstrafen. Der Pranger diente den Städten auch als äußeres Zeichen der Gerichtsbarkeit."

Die Arme CIA, das pöhse Internet und die ungerechten Schergen von PUTIN ähhhm von Wikileaks - Mir kommen die Tränen! Aber das ist noch nicht alles. Denn eifrig wurde subtile Kritik geübt, in dem versucht wurde (sogenannten Experten) Gefahren für unser aller Sicherheit (wohlgemerkt durch die Veröffentlichung der CIA Werkzeuge) in den Mund zu legen. "Wäre es denn unbedingt nötig gewesen ALLES zu veröffentlichen, sodass jeder Kriminelle und Diktator nun die gleichen Fähigkeiten besäße wie die CIA....?!" Diese oder ähnlich gelagerte rhetorische Fragen stellten deutsche Qualitätsjournalisten gegenüber ihren "Experten" Land auf Land ab. Echt erbärmlich sowas!!! Anstatt den Straftäter zu rügen wird indirekt der Whistelblower kriminalisiert, den es ja laut Euren Experten eigentlich nicht gibt. Deshalb kreist auch bei der CIA intern der Hammer und alle Mitarbeiter werden geprüft und ernst verhört...ihr Volltrottel! Zur angeblichen Gefährdung der Menschheit durch die Leaks sollte man an dieser Stelle übrigens eines klarstellen:

In dem Wikileaks Leak finden sich keinerlei Exploits (Codes, welche zur Ausnutzung von Sicherheitslücken gedacht sind) noch verwendbare Angriffstools, sondern lediglich mehr oder weniger präzise Beschreibungen derselben. Wikileaks betont ausdrücklich, dass man einige Details und Software bewusst entfernt habe, auch um den jeweiligen Herstellern Zeit zu geben, die betreffenden Bugs (welche diese Tools ausnutzen) zu schließen.

Soviel zum Thema Fakenews liebes ZDF nebst Nachahmer!!!

Aus den Leaks geht übrigens hervor das sich die CIA in ihren Hacker Bemühungen stark auf mobile Betriebssysteme wie Android und vor allem auf Apples iOS konzentriert. Besonders aktuell waren die Hacks für das Apple System, einer war sogar direkt nach der Veröffentlichung eines frischen Updates in der Lage die neuste iOS Version zu knacken. Auch wurden umfangreiche Hack-Beschreibungen an Betriebssystemen auf Desktoprechnern  veröffentlicht, z.B. unter Windows und Mac - manche sogar formatierungsresistent! Ebenso stehen Smart TV Geräte und das Linux System im Fadenkreuz der CIA Hacker. Ein wirklich umfangreiches und effektives CIA Spionage Arsenal gegen Jedermann trat durch Wikileaks ebenso ans Tageslicht wie die Tatsache, dass die CIA eine Hackerzentrale in Frankfurt am Main im US-Generalkonsulat betreibt. Von dort aus führen sie unter der Tarnung von Diplomaten Cyberangriffe durch - Danke für diese Enthüllungen und fetten Respekt Jungs!!!! Hier nochmal ein kleiner Hinweis für Menschen welche die Tragweite eines eventuellen staatlichen Hack Angriffs nicht überschauen, oder denken sie hätten nichts zu verbergen:

Jedes gekaperte Smartgerät kann als "Wanze" in Bild und Ton genutzt werden. Egal ob Tablet, Handy oder TV. Es könnten schriftliche Nachrichten oder Bewegungsprotokolle verfolgt, abgehört oder verändert werden. Auf jeden gekaperten Rechner können "gerichtsfeste" Falschbeweise jeder beliebigen Straftat platziert werden. Auf dem gehackten Rechner befindet sich plötzlich Terrorkommunikation vom feinsten, Kinderporno-Dateien und ähnliches von dem der PC-Besitzer noch nie etwas gewusst hat. Man kann mit "Beweisen" in den Knast gesteckt werden, die real nie existiert haben. Der Phantasie der Angreifer sind da keine Grenzen gesetzt wenn sie einen Sündenbock brauchen!!! Der "Absender" solcher "Fakebeweise" kann übrigens je nach politischer Großwetterlage beliebig variiert werden....

Trotzdem denke ich das dieses nur wieder einmal nur die Spitze eines Eisberges ist...denn:

Anerkannte Sicherheitsexperten wie z.B. Steve Blank sagen, man wäre überrascht, wenn die NSA keine Backdoor im Microcode von aktuellen AMD und Intel Prozessoren besitzen  würde.  Auch der Sicherheitsforscher Jonathan Brossard hält den Microcode aktueller Prozessoren für ein "sehr attraktives Angriffsziel"
 
Meiner bescheidenen Meinung nach sitzen die Dienste mächtiger Nationen längst in der Hardware! Da die "End to end Verschlüsselung" hocheffektiv ist, ist es natürlich sinnvoll die Info abzugreifen bevor die Verschlüsselung einsetzt. Egal ob NSA, CIA oder GCHQ....deren Backdoors  sitzen bereits in vielen Prozessoren von PC´s und Routern! Die Hersteller der Hardware werden dafür bezahlt wie ich meine, auch wenn sie es abstreiten....ist bei der Software nämlich schon laut Snowden ein alter Hut.

Zum Schluss nur mal eine Kleinigkeit zum nachdenken....:
  
In dem Film Staatsfeind No. 1 aus dem Jahr 1998 wurden beklemmende Überwachungsmöglichkeiten dargestellt...teilweise in der heutigen Qualität - oder besser!  Während eines Interviews wurde damals ein Offizieller der CIA befragt ob die im Film  gezeigten Tech-Fähigkeiten tatsächlich machbar seien. Dieser lachte daraufhin nur und sagte das wäre der technische Stand von vor 15 Jahren....Alles klar?!

Schönen Sonntag noch

ich hab Euch im Auge ;o)

Euer Micha

Update:

Ich vermutete ja bereits Insider als Leck bei der CIA. Wie die CIA nun bekannt gab, konzentriert man sich bei der Suche der undichten Stelle auf einen Subunternehmer. Das Wallstreet Journal berichtete weiter das einige Mitarbeiter dieses Unternehmens Differenzen mit der CIA wegen einer nicht erfolgten Vertragsverlängerung hatten. Tja, wenn man Geheimnisse von Firmen verwalten lässt, dann sollte man diese auch gut behandeln...Auch Edward Snowden war Angestellter eines externen Dienstleisters, allerdings waren seine Motive wohl edler...

Quellen:

Wikileaks - Vault 7
Der Standard - Vault7 - Die Mittel der CIA
Die Propagandaschau - Kleber bedauert CIA
Gulli Board - Dienste nutzen Backdoors in Prozessoren
T-Online - Was können die CIA Tools

Sonntag, 19. Februar 2017

Sind unsere Kommunalpolitiker einfach nur am Ende? Oder haben die denen was ins Trinkwasser getan?!



Ich hasse normalerweise die ideologisch gefärbten Nachrichten aus dem Maintream,
aber in einem recht objektiven Bericht von RTL (ist sonst allerdings eher nicht so) wird deutlich wie sehr Kommunalentscheider in Deutschland von der politischen Korrektheit beseelt sind. Da ich es für einen Einzelfall hielt, das in Ludwigshafen nach 33 Jahren Deutsche wegen eines Neubaus für Asylanten in abbruchreife Einzimmerwohnungen zwangsumgesiedelt wurden, habe ich mich weiter umgehört. Leider ist es wohl kein Einzelfall, denn laut "Stern" kündigte die Stadt Nieheim bereits 2015 langjährige deutsche Mieter wegen "Eigenbedarfs", mit dem Ziel Asylanten in diese Wohnungen zu setzen. Was unter uns gesagt rechtlich nicht haltbar ist, da nur natürliche Personen Eigenbedarf anmelden können! Auch in Berlin wurden Obdachlose aus Unterkünften entfernt, indem die Stadt z.B. dem Betreiber des "Gästehauses Moabit" kündigte um dort Schutzsuchende unterzubringen - der neue Betreiber bezahlt übrigens das doppelte an Miete...lässt sich halt gut Kasse machen an der Not Anderer! Trotz allem haben Deutsche sowie Asylanten in Ludwigshafen Verständnis für einander, ja können sich sogar vorstellen zusammen zu wohnen. (In den schönen Neubauten versteht sich) Nur die Ludwigshafener Stadtverwaltung sagt das ein Zusammenleben zwischen den Kulturen....."schon allein wegen der Hundehaltung der Deutschen nicht möglich sei"!  Na dann....


Aber nicht nur zwischen den Kulturen bringen sich Kommunalpolitiker moralisch hyperaktiv in Stellung. Es ein Wahnsinn zu lesen mit welcher Hingabe Kommunalpolitiker versuchen politisch korrekt zu sein. Ein Fall in Limburg nötigte mir zuerst ein schmunzeln ab, da ich ihn anfangs für eine Ente hielt...bei genauerer Kontrolle des Datums (wohl doch nicht der 1. April) und nach dem Abfragen mehrerer Quellen jedoch musste ich feststellen das es sich nicht um einen Scherz handelte. Eine Veganerin echauffierte sich über das uralte Glockenspiel am Limburger Rathaus....genauer gesagt ging es um das Volkslied "Fuchs Du hast die Ganz gestohlen". Die Dame fühlte sich wohl durch die Textstelle mit den Jäger in ihren fleischlosen Gefühlen beeinträchtigt - und das bei einem Glockenspiel...hääää?! Worauf der Bürgermeister dieses Lied sofort aus dem Glockenspiel strich.

Weiter geht es wieder einmal in Berlin. (anscheinend ist Berlin besonders "korrekt") Dort planen die Grünen Unisex Toiletten in allen Behörden. In der ersten Vorlage sendete Justizsenator Dirk Behrends diese Eingabe an das Landesparlament um, wie er weiter ausführte: "die Hürden für einige Menschen im täglichen Alltag zu beseitigen". Für mich ist es eine Hürde keine Toilette oder eine einzige völlig verdreckte Gemeinschaftsdusche für eine Unmenge an Mietern zu haben, wie es zur Zeit in Ludwigshafen (s.o.) der Fall ist. Außerdem ist Berlin völlig Pleite und hat neben dem Flughafen noch mindestens tausend andere schwere Probleme zu bewältigen. Allein die Machbarkeitsstudie für diesen Schwachsinn verschlang über 5000 Euro.

Ich könnte ewig so weiter machen....aber dann würde ich wahrscheinlich noch den Rest meines (mehr oder weniger) gesunden Menschenverstandes verlieren. Ich habe das Gefühl das bereits in den unteren öffentlichen Machtetagen keiner von diesen Damen, Herren und All-Genders einen blassen Schimmer hat was die meisten Menschen wirklich bewegt. Nämlich ein menschenwürdiges Auskommen und ein friedliches und sicheres Zusammenleben ALLER und nicht ein Bevorzugen von Randgruppen welche grade "en vouge" zu sein scheinen. Liebe Kommunalverräter....ähm -vertreter, Eure Politik scheint in weiten Teilen darauf aus zu sein die Gesellschaft zu spalten, dabei sollte das Gegenteil Euer Ziel sein. Entweder sind bereits viele kleine intellektuell angehauchte Bürgervertreter vollkommen am Ende, oder haben zu viel vom fluoridhaltigem Trinkwasser genascht....ich habe fertig!

Euer Micha

Quellen: 

Samstag, 21. Januar 2017

Der gläserne Weltbürger - Das indische Experiment.




Am 8. November vergangenen Jahres erklärte die indische Regierung unter Präsident Modi die größten indischen Geldscheine, und damit gut 80 Prozent des indischen Bargeldes für ungültig. Und sowas geschieht in einer Gesellschaft in der ein sehr hoher Anteil der Einwohner über keinerlei Bankverbindung verfügt und fast 90 Prozent aller Geschäfte in Bargeld abgewickelt werden - Das Chaos war vorprogrammiert! Die Bilanz bis jetzt: Chaos, Proteste, Rückgang der Wirtschaftsleistung und 16 Todesopfer. Über 1,2 Milliarden Menschen konnten nur über kurze Zeit geringe Mengen von Geld in neue Scheine umtauschen, mit einem maximalen Umtauschbetrag von ca. 56 Euro am Tag. Nur Kleingeldscheine von 100 Rupien (ca. 1,40 Euro) bleiben gültig. Einwohner ohne Konto schauen in die Röhre oder können nur Kleinbeträge umtauschen. Diejenigen welche sich etwas mehr Geld zur Seite gelegt haben um unvorhergesehene Kosten zu begleichen oder für Alter oder Krankheit vorzusorgen müssen das Geld zur Bank bringen. Ihr Erspartes wird also gegen eine Plastikkarte getauscht, ganz im Sinne der Kreditkartenindustrie. Glaubt ihr nicht?! Na dann lest mal weiter....

Offiziell heißt es aus der indischen Regierung das Korruption, Schwarzarbeit und Terror mit der umstrittenen Bargeldreform bekämpft werden sollen. Aber Korruption und Terror spielen sich schon lange nicht mehr "in bar" ab. Gab man in den 70er Jahren in US-Krimis noch braune Umschläge in Tiefgaragen weiter so sind heute Gefälligkeiten und Spenden an dubiose undurchsichtige Stiftungen oder sonstige bargeldlose Finanz-Konstrukte das Mittel der Wahl. Oder glaubt ihr das Al Baghdadi mit einem LKW voll Papiergeld bei Toyota aufgelaufen ist um dort für den IS tausende SUV´s zu kaufen?! Sicherlich wird die indische Reform Kleinkriminalität und Schwarzarbeit austrocknen, die großen Korruptis allerdings werden sich weiterhin mit Scheinfirmen, Stiftungen oder ähnlichem im undurchdringlich liberalisierten Finanzsystem die Taschen voll machen können. Wie immer trifft es nur die kleinen wie z.B. den kleinen Hausbesitzer der kein Geld für einen Fachbetrieb hat und vielleicht das eine oder andere unter der Hand regelt.

Das indische "Projekt" ist nicht vom Himmel gefallen, und es bekämpft auch nicht das was es vorgibt zu bekämpfen...denn die Verbindungen in nur zu altbekannte Kreise sind gut zu erkennen. Nur vier Wochen vor der indischen Bargeldreform verkündete USAID die Gründung von „Catalyst: Inclusive Cashless Payment Partnership“, um bargeldloses Bezahlen in Indien entscheidend voranzubringen. In "Catalyst" arbeiten neben der USAID und dem Indischen Finanzministerium über 35 Organisation und Konzerne zusammen. Wohlvertraute Namen wie Visa, Mastercard, Microsoft, Ebay, und co. treiben dort die bargeldlose Zahlung  in Indien nach vorn. Auch kein Zufall scheint es zu sein das genau in der Vorbereitungsphase des indischen Bargeldcoups, nämlich von 2013 bis zum September 2016, Raghuram Rajan der Chef der indischen Zentralbank war. Raghuram Rajan war ein paar Jahre zuvor noch Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds in Washington. Im Übrigen gehört der gute Rajan auch der berüchtigten "Group of  Thirty" an. Direktor für die Projekt-Inkubation von Catalyst wurde Alok Gupta, bis dahin Chief Operating Officer des World Ressources Institute in Washington, zu dessen größten Geldgebern USAID gehört. Er war Mitglied des ursprünglichen Teams der Unique Identification Authority of India, die das  orwellsche biometrische Identifikationssystem Aadhaar entwickelt hat...in dem bereits die biometrischen Daten von fast 900 Millionen Indern gespeichert sind. Nach einer vollständigen Erfassung der indischen Bevölkerung sollen diese Daten unter anderem dazu dienen die erste biometrische Währung der Welt zu erschaffen!!! Hier mal ein Kurzvideo dazu von Mr. DAX:

Und der lauteste "Beifallklatscher" für diese Digitale Finanz-Horrorshow ist.....Vorhang auf: Lloyd Blankfein seines Zeichens Chef von Goldman Sachs, welcher Regierungschef Modi über alles lobt und ihn unterstützt. Wenn einem da nicht das Essen hochkommt!!!

Für mich sieht das indische Finanzchaos, welches wir zur Zeit erleben, stark nach einem "Übungsplatz" für die Finanzelite aus. 1,2 Milliarden Menschen sollen in Indien komplett kontrolliert werden. Da mag es wohl kaum blanker Zufall sein das die größten Blöcke der Welt einwohnermäßig etwa die Größe Indiens aufweisen: China zusammen mit Russland kommt auf ca. 1,5 Milliarden Einwohner. Die sogenannte "Westliche Welt" (Nordamerika, Europa (ohne Russland), Australien, Japan u.a) kommt etwa zusammen auf 1,2 Milliarden Einwohner und Afrika kommt ebenfalls auf 1,2 Milliarden Einwohner....wenn das mal keine Realbedingungen für einen indischen "Test" in freier Wildbahn sind. Wer hier zu Lande die Diskussionen über die Abschaffung der 500 Euroscheine, Beschränkungen von Barabhebungen und der Forcierung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs unter dem indischen Aspekt realisiert, bei dem können nur alle Warnlampen angehen. Sollte das Bargeld in EU-Deutschland unter Vorbringung der oben angegebenen Gründe zur Disposition gestellt werden kann ich nur zu Massenprotesten, Klagen und im schlimmsten Fall, wenn kein anderer Weg möglich ist,  dem Grundgesetz nach, zu einer Art friedlichen Revolution aufzurufen. Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes bietet dazu den rechtlichen Rahmen:

"Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung (die verfassungsrechtliche Ordnung der BRD) zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Denn Bargeld ist Freiheit!!!!

In diesem Sinne ein schönes WE noch!

Sonntag, 25. Dezember 2016

Terrorhandbuch Regel Nr. 1 - Vergesse immer Deinen Ausweis!




                                          Foto: LKW am Anschlagsort

Warum und durch wen mussten am 19. Dezember 13 Menschen in Berlin sterben?! Das ist die alles entscheidende Frage, welche durch die Behörden geklärt werden soll. Aber statt forensischer High-Tech Ermittlungen finden die Behörden mal wieder Ausweispapiere sowie ein Handy - und erst nach dem im Internet kübelweise Spott über die Ermittler ausgegossen wurde auch Fingerabdrücke an der Außentür und der B-Säule des LKW. Es scheint wirklich so zu sein, das die oberste Regel bei Terroranschlägen lautet...."Vergesse immer am Tatort Deinen Ausweis", denn bei den beiden Anschlägen von Paris sowie beim Nizza-Anschlag wurden die Ermittler ebenfalls durch Ausweise zu den Tätern geführt. Der wohl bekannteste Ausweisfund der Terrorgeschichte war der Ausweis von Satam al-Suqami, welcher das Inferno in den Zwillingstürmen (in denen sogar der Flugschreiber verglühte) in nahezu unbeschädigtem Zustand überstand. Bild hier: 



Nun aber zurück zu den Ereignissen von Berlin.

Am Montag den 19. Dezember um etwa 20:00 Uhr rast ein beladener 40-Tonner der Marke Scania durch den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheider Platz. Zwölf Menschen fanden bei diesem Anschlag den Tod, 49 Besucher des Weihnachtsmarktes wurden zum Teil schwer verletzt. Der Täter flüchtet und lässt den regulären LKW-Piloten der polnischen Speditions-Firma Zurawski erschossen auf dem Beifahrersitz zurück. Als erster Verdächtiger wurde Naved B. festgenommen, ein 23 Jähriger Pakistaner, welcher als "Flüchtling" nach Deutschland kam. Der junge Pakistaner war der Polizei bereits wegen sexueller Übergriffe bekannt, wurde aber immer wieder laufen gelassen - so auch in diesem Fall, da keine Spuren des Attentats an ihm zu finden waren. Unmittelbar nach dem fest stand das Naved B. nicht der Täter sein konnte, präsentieren die Ermittler die Duldungsbescheinigung von Anis Amri, einem 24. Jährigen Tunesier, welche angeblich in seiner Brieftasche unter dem Fahrersitz des Todes-LKW sichergestellt wurde - wohlgemerkt über 30 Stunden nach dem Anschlag. Dabei wirft sich für mich die Frage auf was die Spurensicherung in dieser Zwischenzeit so gemacht hat?! Wenn der Ausweis von Amri nicht platziert wurde kann es nur so gewesen sein, das die Spurensicherer ihre Arbeit stoppten als der erste Verdächtige Naved B. festgenommen wurde. Mit der Spusi wurde dann erst weitergemacht als klar war das Naved B. nicht der Täter sein konnte...ein völlig unerklärlicher Vorgang!

Anis Amri kam ebenfalls als "Schutzsuchender" nach Europa. Auch er war kein unbeschriebenes Blatt und bereits mehrfach vorbestraft. So kam er als vorbestrafter Räuber aus Tunesien und saß bereits kurze Zeit später in Italien 4 Jahre Haft wegen Brandstiftung und Körperverletzung ab. 2015 reiste er dann als "Flüchtling" nach Deutschland ein, wo er hier ebenfalls mehrfach unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden stand, u.a. wegen des Interesses an Waffen und wegen des Kontaktes zu radikalen Islamisten und dem IS (Foto unten). Amri saß in DE bereits in Abschiebehaft und sollte nach Tunesien überstellt werden, was aber an fehlenden tunesischen Ausweispapieren scheiterte....so wurde Amri erneut freigelassen, obwohl er gefälschte italienische Ausweispapiere besaß - anscheinend wegen seiner guten Sozialprognose *würg*...trotzdem wurde er weiterhin beschattet. Die Observation Amris wurde allerdings im September eingestellt - warum auch immer?!

Foto: Amri bei Videobotschaft


Der Vorlauf zum Attentat von Berlin stellt sich nun wie folgt dar. Der polnische Lkw-Fahrer Lukasz U. steuert den Scania zwischen dem 16. und 19. Dezember von Mailand nach Berlin. Sein Ziel war die Thyssen/Krupp-Niederlassung, Friedrich-Krause-Ufer 16, 13353 Berlin, dort kam er am Montag  an. Die Krupp Mitarbeiter hatten die Anlieferung der Stahlträger allerdings einen Tag später erwartet, so konnte der LKW der Firma Zurawski an diesem Tag nicht mehr entladen werden. Lukasz U. stellt den LKW darauf hin in der Straße ab und kontaktiert letztmalig um ca. 15:30 (aus einem Dönerladen) seinen Chef um ihm über den Stand der Dinge auf dem Laufenden zu halten. Gegen 15:45 Uhr weisen die GPS-Ortungsdaten des LKW darauf hin, dass das Fahrzeug bewegt worden ist, und zwar derart, als ob jemand damit das Fahren übt (unsicheres Rangieren, Abwürgen des Motors, Fehlstarts usw.) - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war das nicht Lukasz U. sondern der Täter. Wenige Hausnummern weiter am Friedrich-Krause-Ufer 24 befindet sich die Berliner Ausländerbehörde Abteilung IV. Eine große Behörde - siehe Foto: 


Gibt es dort eventuell Kameraaufzeichnungen von den Bewegungen des späteren Attentatsfahrzeugs und/oder der Personen welche das Fahrzeug berührten?! Wann und wo wurde Lukasz U. erschossen? Nach Medienberichten wurde der LKW-Fahrer zuerst mit einem Messer angegriffen, danach allerdings erschossen....Wo und wann geschah dieser Mord? Ist die Entführung des Lukasz U. und dessen LKW eventuell auf Kameras der Ausländerbehörde zu sehen und was geschah in der Zeit von 15:45 bis 19:30???? Um 20:02 wurde jedenfalls der Anschlag mit den bekannten Folgen durchgeführt.

In der Nacht zum Donnerstag wurde Anis Amri letztendlich bei einer Polizeikontrolle an einem Mailänder Bahnhof von dem italienischen Polizisten Luca Scata erschossen, nachdem Amri das Feuer auf seinen Kollegen eröffnet haben soll. Amri muss dann wohl vorher ohne Portemonnaie, Ausweis und Handy per Zug von Berlin über Frankreich nach Mailand gereist sein....sehr ungewöhnlich! Trotzdem alles wie gewohnt: Täter tot, Akte zu und alle können nun nach schärferen Antiterrorgesetzen schreien. Ein Sieg für die Terror-Ermittlungsbehörden, welche demnächst sowieso überflüssig werden dürften, da bestimmt ein neues Antiterrorgesetz den Tätern vorschreiben wird am Tatort ihre Ausweise zu hinterlassen - Ganz konform zur bisherigen Regel Nr. 1 in jedem Terrorhandbuch "Vergiss immer Deinen Ausweis am Tatort!"

Na dann beruhigte Weihnachten und prosit Neujahr!